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Sonntag''' am 23.09.2018 um 13.00 - 18.00 Uhr Info-Stand auf dem "Eine-Welt und Umwelttag" im Maxi-Park, Themen: 70 Jahre Allgem. Erklärung der Menschenrechte und Schutz für Menschenrechtsverteidiger

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Aktionen 2016

21.01.2016: Flucht, Migration und Rechtsextremismus in Deutschland

Donnerstag, 21. Januar 2016, 19.30, VHS Hamm

Vortragsreihe: FLUCHT UND RASSISMUS

'''Referent: Prof. Dr. Andreas Zick, Leiter des Instituts für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Uni Bielefeld (IKG). '''Im Mittelpunkt des Abends steht die Frage: Wie kann man auf Fremdenfeindlichkeit reagieren und wie begegnet man dem Rechtsextremismus in Deutschland wirkungsvoll? „Überfremdungsängste“ sind eher ein Anzeichen für Vorurteile und weniger ein Indikator für reale Ängste, sagt Dr. Zick. Auch wenn man selbst glaubt, keine oder nur wenige Vorurteile zu haben, so haben doch Stereotype einen großen Einfluss auf unser Denken und Handeln. Die Ausbreitung von Vorurteilen gegenüber Geflüchteten, Migranten, Muslim/innen, Homosexuellen oder Arbeitslosen gibt Aufschluss darüber, wie es um den Willen der Menschen zu gegenseitiger Akzeptanz und Anerkennung steht. Zudem zeigen einseitige Erkenntnisse der Globalisierung, alltägliche Diskriminierung und die Erfolge rechtspopulis-tischer Bewegungen in Europa das fragile Demokratieverständnis. Von Vorurteilen geprägte menschenfeindliche Einstellungen wie Rassismus und Antisemitismus dienen zur Legitimation von Gewalt gegen Minderheiten und Schwache.

Moderation: Dr. Karl Faulenbach

Der Vortrag findet in Koop. mit FUgE e.V. , der VHS-Hamm , dem Verein zur Förderung von Jugend, Kultur und Bildung in Hamm, JoG, der Flüchtlingshilfe und, dem Hammer Geschichtsverein statt

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Interview des Westf. Anzeigers mit Prof. Dr. A. Zick ansehen Artikel ansehen

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Zu der Veranstaltung gestalteten wir das Aktions-Schaufenster im Weltladen:

18.02.2016: Asylrecht und Flüchtlingsberatung in Deutschland

Do., 18. Februar 2016, 19.30 Uhr, VHS Hamm

 Vortragsreihe: FLUCHT UND RASSISMUS

Özkan Aksoy, AK Asyl e.V., berichtet über seine Arbeit als Flüchtlingsberater in Bielefeld und wirft einen kritischen Blick auf das deutsche und europäische Asylrecht. Zudem befasst er sich mit der Kriminalisierung der Geflüchteten durch die europäische Abschottungspolitik. Im Anschluss diskutiert er mit den Besuchern/innen über die Handlungsmöglichkeiten vor Ort.

Die Vortragsreihe findet in Koop. mit Amnesty International – Gruppe Hamm, dem Verein zur Förderung von Jugend, Kultur und Bildung in Hamm, JoG, der Flüchtlingshilfe, dem Hammer Geschichtsverein und der VHS Hamm statt.

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09.04.2016: Briefaktion/Infostand in der Fußgängerzone

Die Amnesty-Gruppe Hamm informierte über die Situation schwangerer Mädchen in Sierra Leone, denen nicht gestattet ist, reguläre Schulen zu besuchen und Prüfungen abzulegen. Damit werden Mädchen diskriminiert und ihnen das Recht auf Bildung verwehrt. Es erschwert ihnen, weiterführende Bildungseinrichtungen zu besuchen oder ein sicheres Arbeitsverhältnis zu finden. Mit diesen Verboten wird Bildung als Privileg behandelt, das einem zur Strafe vorenthalten werden kann in einem Land, in dem nur 52 % aller Mädchen und junge Frauen lesen und schreiben können. Aktiv werden:Amnesty hält Informationsmaterial, eine Petitionsliste und vorbereitete Briefe bereit und bittet die Bürgerinnen und Bürger, sich für das Recht auf Bildung der betroffenen Mädchen einzusetzen.

Die Aktion erbrachte ein respektables Ergebnis, 89 Bürger unterzeichneten unsere Petition und weitere 49 setzten sich bei Herrn Außenminister Steinmeier in Briefen für eine Verbesserung der Situation in Sierra Leone ein.

12.05.2016: Fluchtursachen und wirtschaftliche Zwänge für die Länder des Südens

Donnerstag, 12. Mai 2016, 19.30 Uhr, VHS Hamm.

Vortragsreihe: FLUCHT UND RASSISMUS

Der Ökonom und Philosoph Dr. Boniface Mabanza berichtet darüber, wie internationale Handelsabkommen wie TTIP und EPAs (Economic Partnership Agreements) den Binnenmarkt in den Ländern Afrikas, Asien und Lateinamerika schwächen, die wirtschaftliche Abhängigkeit fördern und die Fluchtursachen verschärfen wollen. Welche Effekte haben EU-Handelsabkommen auf den so genannten Globalen Süden? Wie unterläuft die Handelspolitik der EU gleichzeitig formulierte entwicklungspolitische Ziele? Wie können Handelsabkommen dieser Art beeinflusst oder verhindert werden? Die Vortragsreihe findet in Koop. mit dem Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung, dem Verein zur Förderung von Jugend, Kultur und Bildung in Hamm, JoG, der Flüchtlingshilfe, dem Hammer Geschichtsverein und der VHS Hamm statt.

09.06.2016: Interview-Abend über Erfahrungs-geschichten mit Flüchtlingen

Donnerstag, 9. Juni 2016, 19.30 Uhr, VHS Hamm

Vortragsreihe: FLUCHT UND RASSISMUS

In Hamm wohnhafte Flüchtlinge berichten an diesem Interview-Abend über die Gründe Ihrer Flucht, Erfahrungen auf dem Weg nach Deutschland, Rassismus aber auch über ihren Alltag vor Ort. Welche Träume haben sich erfüllt – welche nicht? Vor welchen Problemen stehen sie heute? Was wünschen sie sich von der deutschen Flüchtlingspolitik? Wie sieht es mit der “Festung Europa“ und dem Grundrecht auf Asyl? Die Vortragsreihe findet in Koop. mit dem Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung, dem Verein zur Förderung von Jugend, Kultur und Bildung in Hamm, JoG, der Flüchtlingshilfe, dem Hammer Geschichtsverein und der VHS Hamm statt.

11.09.2016: Informationsstand von anmesty auf dem Eine- Welt- und Umwelttag

Sonntag, 11. September 2016, ab 12.00 Uhr, Maximilianpark Hamm

12.09.2016: Professor Dr. Joachim Gardemann, FH Münster - Nothilfe für Zufluchtsuchende weltweit in Deutschland -

Eine Veranstaltung zur "Gültigkeit international verbindlicher, normativer und technischer Standards der Flüchtlingshilfe auch in den deutschen Erstaufnahmeeinrichtungen".

Montag: 12.September 2016 , 19.00 Uhr Friedensschule Hamm

Kooperation von: Amnesty International Hamm und Deutsches Rotes Kreuz Hamm

Angesichts von etwa 60 Millionen Flüchtlingen weltweit (laut UNO, Ende 2014) und auch angesichts der aktuellen Situation in Deutschland stellt Joachim Gardemann die Frage nach Standards der internationalen Flüchtlingshilfe, die auch in Deutschland beachtet werden müssen. Neben einer sittlichen Verpflichtung aller Menschen zur Nothilfe gibt es tatsächlich eine Reihe von Leitlinien und Vorschriften, die, konsequent angewandt, dazu führen sollten, dass Flüchtlinge in deutschen Erstaufnahmeeinrichtungen und später möglichst schnell in das hier geltende Gesundheitswesen aufgenommen werden. Vor diesem Hintergrund ist zum Beispiel die auch in Hamm mehrfach diskutierte „Gesundheitskarte“ relevant.

Joachim Gardemann ist Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Facharzt für öffentliches Gesundheitswesen und Gesundheitswissenschaftler. Hilfseinsätze für das Internationale Rote Kreuz brachten ihn in fast alle Krisengebiete der Welt. Seit 1997 lehrt er Humanbiologie und humanitäre Hilfe an der Fachhochschule Münster. Seit 2001 leitet er dort auch das Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe. Er führt derzeit als DRK-Helfer im Auftrag des Gesundheitsamtes Münster Impfsprechstunden in der NRW-Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in der Gievenbecker Wartburgschule durch, und genau dort sieht der Arzt besondere Herausforderungen für das medizinische Personal: „Wenn die Flüchtlinge später einmal auf die Kommunen verteilt sind, werden sie dort automatisch in das Gesundheitswesen integriert. Wichtig ist deshalb die erste ärztliche Inaugenscheinnahme direkt nach ihrer Ankunft“. Gardemann betont, dass die Flüchtlinge überall auf der Welt, also nach internationalem und auch nach deutschem Recht, einen Anspruch auf angemessene gesundheitliche Versorgung haben. Viele Flüchtlinge, die Gardemann inzwischen betreut hat, haben psychische Beeinträchtigungen, wie er sie beispielsweise bei Hinterbliebenen nach dem Erdbeben in Haiti oder im Flüchtlingscamp in Jordanien erlebt hat. „Fast alle sind belastet, erschöpft und oft verzweifelt. Viele, aber nicht alle, leiden an einer posttraumatischen Belastungsstörung oder werden eine solche noch zeigen. Besonders wichtig ist daher jetzt die Sicherstellung kultursensibler Therapieangebote“, so Joachim Gardemann.

Moderation: Monika Siegert

Der Eintritt ist frei. Plakat zur Veranstaltung ansehen: Plakat ansehen

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Presseerklärung: Nachbericht zur Veranstaltung Bericht ansehen

Prof.Dr. Gardemann (Mitte), Herr Hey, DRK, Monika Siegert, (ai)

17.10.2016, 19,30 Uhr: Seenotrettung im Mittelmeer, SOS MEDITERRANEE berichtet angesichts der humanitären Katastrophe über die Seenot-Rettungseinsätze im zentralen Mittelmeer und über die Lage der Geflüchteten. -

Ort: Zentralbibliothek Hamm, Heinrich-von-Kleist-Forum, Platz der Deutschen Einheit 1, 59065 Hamm,

SOS MEDITERRANEE wurde am 9. Mai 2015, dem Europatag, in Berlin von einer Gruppe europäischer Bürgerinnen gegründet. Den Anstoß dafür gab Handelsschiffskapitän Klaus Vogel. SOS MEDITERRANEE ist eine Initiative von BürgerInnen mit unterschiedlicher beruflicher Erfahrung (nautisch, humanitär, medizinisch, juristisch, sozialwissenschaftlich usw.). SOS MEDITERRANEE leistet Nothilfe, fordert und forciert gleichzeitig die Rettung durch die zuständigen europäischen Institutionen und steht öffentlich für legale Fluchtwege ein. Angesichts der dramatischen Zunahme von Seenotfällen und der unzureichenden Gegenmaßnahmen beteiligt sich SOS MEDITERRANEE mit einem eigenen Rettungsschiff. Die Rettungseinsätze werden in enger Abstimmung mit der Rettungsleitstelle (MRCC/Maritime Rescue Coordination Center, Rom) im Seegebiet zwischen Lampedusa, Sizilien und Libyen durchgeführt.

 Der Eintritt ist frei.

Zeitungsartikel zur Veranstaltung ansehen: Artikel ansehen ,

05.11.2016 10.00 - 14.00 Uhr Infostand in der Fußgängerzone Weststraße Nähe Marktplatz

„Wir nehmen Rassismus persönlich!“

Unter diesem Motto gestaltet die Hammer Gruppe von Amnesty International am Samstag, 5.11.2016, in der Zeit von 10.00 Uhr – 14.00 Uhr einen Informationsstand am Marktplatz / Weststraße.

In Deutschland erleben Menschen täglich rassistische Gewalt. Deshalb hat Amnesty International im Juni 2016 eine Kampagne gestartet und fordert, Betroffene besser zu schützen und Täterinnen und Täter konsequent zu verfolgen.

Brandanschläge, tätliche Angriffe, Einschüchterungen: Deutschland erlebt derzeit eine drastische Zunahme rassistischer Gewalt. Fast täglich werden Menschen angegriffen, weil sie aus Sicht der Täterinnen und Täter nicht in das Bild eines „weißen Deutschlands“ passen – sei es wegen ihrer äußeren Erscheinung, ihrer angenommenen Religion oder anderer Zuschreibungen. 2015 gab es laut offiziellen Angaben 13.846 „rechts motivierte“ Straftaten. Die Behörden registrierten 1.031 Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte – damit fünfmal so viele wie 2014. Zivilgesellschaftliche Organisationen gehen sogar von wesentlich höheren Zahlen aus. Rassistische Gewalt ist kein neues Phänomen, inzwischen ist sie jedoch erschreckend alltäglich.

Die Hammer Amnesty-Gruppe nimmt an der Kampagne von Amnesty International teil. Hammer Bürgerinnen und Bürger können am Samstag Informationen zur Kampagne bekommen und eine Petitionsliste gegen rassistische Gewalt unterschreiben.

'''15.11.2016, 20,00 Uhr Lesung Gila Lustiger: Erschütterung (Berlinverlag)

Ort: Rathaus Hamm, Raum 201, Theodor-Heuss-Platz 16, 59065 Hamm

Für Paris und ganz Europa begann 2015 eine neue Zeit: Der brutale Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo sowie der Terror vom 13. November setzten den grausamen Rahmen für ein Jahr, das nicht nur in Frankreich von einer Vielzahl weiterer Übergriffe mit islamistischem Hintergrund, antisemitischen Attentaten und einem erschreckenden Zulauf für den Front National geprägt war. Die in Paris lebende Schriftstellerin Gila Lustiger hat bereits in ihrem Gesellschaftsroman „Die Schuld der anderen“ hellsichtig Ursachen und Hintergründe beschrieben. Auch die jüngsten Terrorakte hat sie miterlebt, aus dieser Erfahrung ist ihr Essay „Erschütterung“ entstanden: der kluge Versuch, einer tief empfundenen Erschütterung mit Vernunft zu begegnen und vehement unsere freiheitlichen Werte zu verteidigen – als Pariserin, Mutter zweier Kinder, Jüdin, Europäerin

Gila Lustiger wurde 1963 in Frankfurt am Main geboren. Sie studierte Germanistik und Komparatistik an der Hebräischen Universität in Jerusalem, lebt seit 1987 in Paris und ist Autorin mehrerer erfolgreicher Romane. Im Januar 2015, eine Woche vor den Terroranschlägen auf das Satiremagazin Charlie Hebdo, erschien ihr hellsichtiger und vielgelobter Gesellschaftsroman „Die Schuld der anderen“, der wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste stand.

Moderation: Dr. Britta Obszerninks
Eintritt: im VVK 8- € (ermäßigt 6- €); an der Abendkasse 9- € (ermäßigt 7 €)

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10.12.2016 Infostand zum Briefmarathon 10.00 Uhr -14.00 Uhr:

Fußgängerzone Weststraße, Nähe Marktplatz

10.12.2016 Zum Tag der Menschenrechte

Amnesty-Briefaktion in Hamm

Wann: Samstag, 10. Dezember 2016 10.00 bis 14.00 Uhr
Wo: Stand am Marktplatz/Ecke Weststr. (Fußgängerzone)
Was: Die Amnesty-Gruppe Hamm hielt Informationsmaterial und vorbereitete Briefe zu Fällen mit schweren Menschenrechts-verletzungen bereit und bat die Bevölkerung, sich an dieser Briefaktion zu beteiligen. Zusätzlich bestand im FUgE-Weltladen die Möglichkeit, auch on-line Petitionen zu versenden. .
Warum: Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte, am 10. Dezember, fand vom 4. bis 18. Dezember der Briefmarathon von Amnesty International statt. Jedes Jahr setzen sich weltweit hunderttausende Menschen mit Briefen und E-Mails für gewaltlose politische Gefangene ein und fordern die Verantwortlichen auf, Menschenrechtsverletzungen zu beenden.

Aktionen 2015

Info-Stand am dem Eine-Welt- u. Umwelttag Sonntag am 13.09.2015 Info-Stand auf dem "Eine-Welt-und Umwelttag" im Maximilian-Park Hamm 13.00 bis 18.00 Uhr

Beteiligung an der interkulturellen Woche Dienstag am 22.09.2015 um 19.30 Uhr Forum zu Chiapas: Gewalt und Wiederstand in Mexiko, Film- und Diskussionsveranstaltung im Rahmen der interkulturellen Woche im FugE-Weltladen, Widumstr. 14

10.12.2015 Zum Tag der Menschenrechte

Amnesty-Briefaktion am 12.12.2015 in Hamm

Wann: Samstag, 12. Dezember 2015 9.00 bis 13.00 Uhr
Wo: Stand am Marktplatz/Ecke Weststr. (Fußgängerzone)
			FUgE-Weltladen, Widumstraße 14 
Was: Die Amnesty-Gruppe Hamm hielt Informationsmaterial und vorbereitete Briefe zu Fällen mit schweren Menschenrechts-verletzungen bereit und bat die Bevölkerung, sich an dieser Briefaktion zu beteiligen. Zusätzlich bestand im FUgE-Weltladen die Möglichkeit, auch on-line Petitionen zu versenden. .
Warum: Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte, am 10. Dezember, fand vom 4. bis 18. Dezember der Briefmarathon von Amnesty International statt. Jedes Jahr setzen sich weltweit hunderttausende Menschen mit Briefen und E-Mails für gewaltlose politische Gefangene ein und fordern die Verantwortlichen auf, Menschenrechtsverletzungen zu beenden

Aktionen 2014

Donnerstag, 23. Januar 2014, 19.30 Uhr

RUSSLAND: Putins Spiele - FREIHEIT STATT KONTROLLE

Anlässlich der Winterolympiade in Sotschi (Russland) thematisierte der Bundestagsabgeordnete Volker Beck (Bündnis 90/ Die Grünen) die verschlechterte Lage der Menschenrechte in diesem Land. Die Menschenrechte haben es schwer in Russland. Der Staat misstraut seinen Bürgern zutiefst. Jetzt beschlossene Amnestien sind aber kein Ersatz für rechtsstaatliche Verhältnisse. In Russland werden die Handlungsspielräume der Zivilgesellschaft immer stärker eingeschränkt. Nach dem erneuten Amtsantritt Präsident Wladimir Putins im Mai 2012 wurden die Rechte auf freie Meinungsäußerung und Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit drastisch beschnitten. Schikanen gegen Minderheiten, langjährige Haftstrafen für Oppositionelle: Mit aller Macht versucht die russische Regierung, jede Kritische Regung in der Gesellschaft zu unterbinden. Gesetze werden kurzerhand der menschenrechtswidrigen Praxis angepasst. Die Bestimmungen über Landesverrat und zum Demonstrationsrecht wurden verschärft und die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) mit dem sogenannten “Agentengesetz” weiter erschwert. Außerdem traten ein Gesetz gegen die Propaganda „nicht-traditioneller“ sexueller Beziehungen und das sogenannte „Blasphemiegesetz“ in Kraft. Darüber hinaus gehen die Behörden mit großer Härte gegen einzelne Personen vor. Insbesondere bei Verfahren mit politischem Hintergrund sind Gerichte häufig nur Vollstrecker von Machtinteressen der Regierenden. Insgesamt geht es der “Macht” ganz offenbar um Einschüchterung, jedwede gesellschaftliche Aktivität soll staatlich kontrolliert werden. Missliebige oder ungeliebte Minderheiten sollen ausgegrenzt werden, um so das Staatsvolk in schwieriger Zeit hinter Präsident und Regierung zu vereinen.

Die Veranstaltung wird organisiert durch AMNESTY INTERNATIONAL, Gruppe Hamm in Kooperation mit den Stadtbüchereien.

Ort: Zentralbibliothek Hamm

im Heinrich-von-Kleist-Forum, Lesecafe Platz der Deutschen Einheit 1 59065 Hamm

Eintritt frei Zu der Veranstaltung kamen rd. 50 Besucher. Fleyer ansehen

Dienstag, 08. April 2014, 19.30 Uhr in der VHS Hamm

Brasilien, die Fußball-WM 2014 und die Faszination Fußball

: 8. April 2014, 19.30 Uhr, VHS Hamm. Eintritt 4 € (2 € erm.) Gesprächsabend mit Dr. Thomas Fatheuer (Brasilienkenner und Menschenrechtsaktivist) Dietrich Schulze-Marmeling (Buchautor und Sportjournalist) Marcos A. da Costa Melo (Brasilianer)

Im Vorfeld der Fußball-WM in Brasilien organisierten Amnesty International – Gruppe Hamm und FUgE, Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung, am 8. April 2014, 19.30 Uhr, in der VHS Hamm diesen Gesprächsabend . Viele Fragen stellen sich: Ist Brasilien noch im Fußballfieber? Was bedeutet die Fußball-WM für Brasilien und welche Folgen hat sie für die Menschen vor Ort? Wer ist Gewinner – wer Verlierer dieser WM? Werden die Protestbewegungen, die 2013 soziale Missstände im Land anprangerten, Erfolg haben?

Dr. Thomas Fatheuer, ehem. Leiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Rio Janeiro, Brasilienkenner und Menschenrechtsaktivist, stellt Brasilien in verschiedenen Facetten und als aufstrebenden Global-Player vor und berichtet auch über Menschenrechtsverletzungen im Land. Dietrich Schulze-Mermeling, Buchautor und Sportjournalist, geht auf die traurige und schöne Seite des Fußballs und die Kommerzialisierung der WM ein. Marcos A. da Costa Melo, Brasilianer und FUgE-Geschäftsführer, erzählt darüber, wie der Widerstand der Zivilgesellschaft gegen die Fußball-WM in Brasilien zustande kommt. „Während internationale Akteure und lokale Eliten auf beträchtliche Gewinne hoffen, ist die WM 2014 für viele Menschen in Brasilien mit Menschenrechtsverletzungen und Zwangsräumungen verbunden“ sagt Dr. Fatheuer. „Die FIFA stellt sich mit ihren Sonderregelungen über die nationale Gesetzgebung und agiert als gemeinnütziger Verein wie ein großes Privatunternehmen“, erklärt Schulze-Mermeling. Es geht um mehr als Sport und Fußball. Zu der Veranstaltung kamen 30 Besucher. Fleyer ansehen

Di., 29. April 2014, 19.30 Uhr, VHS Hamm Die amnesty-Gruppe besucht diese Veranstaltung

–Flucht und Migration nach Europa

FUgE und Jugendlichen ohne Grenzen (JoG) organisieren die Talkrunde „Flucht und Migration nach Europa“ in der VHS Hamm. Nach einem Input von Heinz Drucks, Diakonie-Ruhr-Hellweg, und der Perspektive der Migranten von Nelli Foumba Soumaoro, Bundessprecher der Jugendlichen ohne Grenzen (JoG) beteiligen sich an der Talkrunde die Bewerbern des Europaparlaments. Folgende EU-Kandidaten sind dabei: Johannes Ferstl (CDU), Fabio De Masi (Die Linke), Peter Alberts (Grünen) und Andree Saatkamp (FDP). Die SPD wird durch Dr. Dieter Wiefelspütz (MdB a.D.) vertreten sein. Moderation: Angelika Langenohl-Weyer, ehem. Leiterin RAA Hamm. Der Eintritt ist frei

Filmserie zu Brasilien

am 10.06.2014 am 17.06.2014 am 24.06.2014 jeweils 19.30 Uhr im FUgE-Vortragsraum Begleitend zur Fußball-WM, die am 12.06. beginnt, präsentiert die Gruppe eine Filmserie zu Brasilien. Gezeigt werden folgende Filme: : 1. Brasiliens - Weg zur Weltmacht? 2. Xingu Staudamm 3. Kinofilm: City of God Film am 10.06.2014 um 19.30 Uhr - FUgE-Versammlungsraum, Widumstraße 14

Brasilien – Auf dem Weg zur Weltmacht? Filmdokomentation, , 52 Min.

Brasilien, das lange nur für Karneval, Fußball und Drogen stand, ist zum Global Player geworden. Das Land fast so groß wie Europa, ist zum globalen Ernährer aufgestiegen, und versorgt die ganze Welt mit Soja, Zucker, Kaffee und Fleisch. Vor den Küsten wurden riesige Erdölvor-kommen entdeckt. Die meitsten der rd. 200 Mio Brasili-aner haben von dem Aufschwung profitiert. Trotzdem macht das Land im Vorfeld der Fußball-WM 2014 mit Massendemonstrationen von sich reden. Die Bürger der neuen Mittelschicht wollen mehr: Mehr politische Mitsprache, bessere Schulen und ein funktionierendes Nahverkehrssystem .

Regie: Birgit Schulz & Nina Hellenkemper

Eine Bildsturm Filmprod. i.A. NDR u. Zusammenarbeit mit ARTE

Film am 17.06.2014 um 19.30 Uhr

Countdown am Xingu II Dokumentarfilm v. Martin Keßler, 2012

 61 Min

Im Zentrum des Filmes steht der Konflikt um den drittgrößten Stau-damm der Welt - Belo Monte - im brasilianischen Amazonasgebiet, mit dessen Bau begonnen wurde. Für die Indigenen des brasiliani-schen Amazonasgebietes ist der XINGU ein heiliger Fluss. Doch die¬ser Tage wird ihr Fluss geschändet. Der bislang völlig unberührte Rie¬senstrom wird umgeleitet und zu einer gewaltigen Talsperre aufge¬staut – zum drittgrößten Wasser¬kraftwerk der Welt: „Belo Monte“. Seit Jahrzehnten laufen Indigen¬stämme, Bischof Dom Erwin Kräut¬ler (Träger des alternativen Nobel¬preises) und das regionale Protest¬bündnis „Xingu vivo para sempre“ Sturm gegen das Großprojekt.

Regie: Martin Keßller

Film am '''24.06.2014 um 19.30 Uhr ''' City of God ein brasilianischer Kinofilm von Fernando Meirelles, 2002, 2 Std. 10 Min

City of God (portugiesisch Cidade de Deus), ein Film über das von Gewalt geprägte Leben in den Armenvierteln von Rio de Janeiro. Das Drehbuch orientiert sich an dem gleichnamigen Roman von Paulo Lins, der selbst in der „Stadt Gottes“ aufwuchs. Die Handlung basiert auf wahren Begebenheiten. In den Hauptstraßen eines Elends-viertels in Rio de Janeiro gibt es zwei Jungen, die ihr Leben in zwei ver-schiedene Richtungen lenken. Einer, Buscape, wird Photograph, der andere wird Drogenhändler. Der Film folgt ihren Wegen durch eine Reihe kurzer Geschichten, zeigt das von Gewalt geprägte, häufig kurze Leben derer, die in der gefährlichen Welt der Drogen und Verbrechen in Brasiliens grausamster Gegend gefangen sind.

Regie: Fernando Meirelles,Katia Lund

Samstag, 28.06.2014 Infostand auf dem "Eine-Welt-und Umwelttag" von FUgE e.V. in der Marienschule Hamm. Amnesty zeigt Informationstafeln zu dem Thema "Klimaflüchtlinge".

Samstag, 20.09.2014 Infostand in der Fußgängerzone Hamm, Weststraße. Die Gruppe informiert über die Veranstaltung mit Ibraimo Alberto und die Ausstellung Bootsflüchtlinge.

Veranstaltung am 26.09. Innerhalb der „Interkulturellen Woche“ am

Tag des Flüchtlings am 26.09.

 hat die ai-Gruppe Hamm eine Veranstalung in der Stadtbücherei durchgeführt.  

Eingeladen wurde der Referent Ibraimo Alberto (Verlag Kiepenheuer & Witsch) Was Ibraimo Alberto erlebt hat, reicht für drei Leben: Im tiefsten Dschungel von Mosambik aufgewachsen als Sklave eines portugiesischen Landbesitzers, erkämpft er sich das Recht, zur Schule zu gehen, beginnt, trotz rassistischer Anfeindungen, ein neues Leben in der DDR – und gerät nach der Wende vom Regen in die Traufe. Nun muss er um sein Leben kämpfen …

Zu der Veranstaltung kamen 48 Besucher.

!! Ausstellung Bootsflüchtlinge Die amnesty-Gruppe Hamm zeigt in der Stadtbücherei die Fotoausstellung von Amnsty International Die Ausstellung dokumentiert die Geschichte der Bootsflüchtlinge, deren Fluchtweg über das Meer vor Verfolgung, Krieg und Vertreibung in ihren Heimatländern selten in die Freiheit führt. Die Flucht endet meist in Auffanglagern an den Außenlagern an den Außengrenzen der EU. Viele der häufig nicht seetüchtigen und überladenen Boote kentern. Seit 1992 sind schätzungsweise 10.000 Bootsflüchtlinge ertrunken. Flüchtlingsschutz wird in der E'U meist stärker als Schutz vor Flüchtlingen statt als Schutz von Flüchtlingen verstanden.

Eröffnung der Ausstellung am 15.10.2014 20.00 Uhr durch Heinz Ducks, Flüchtlingsberater der Diakonie Ruhr Hellweg

Danach führen Nelli Foumba Soumaoro, Sprecher der Initiative Jugendliche ohne Grenzen und der Referent ein Gespräch zur Lage der Flüchtlinge in der Stadt Hamm und Soest. Wie sehen die Fehlentwicklungen und die Lösungsansätze bei der Aufnahme und Betreuung von Flüchtlingen aus der Sicht der engagierten Zivilgesellschaft aus? Welche Rolle spielen die Jugendlichen ohne Grenzen und die Flüchtlingsberatung in der Diakonie Ruhr Hellweg? Steve Fotso, gebürtiger Kameruner, beleuchtete die Fluchtgründe der Flüchtlinge aus Afrika. Die Ausstellung wurde in zahlreichen Städten in Deutschland gezeigt. In der Zentralbibliothek ist sie bis zum 31. Oktober 2014 zu sehen.

Zur Ausstellungseröffnung kamen rd. 60 Besucher.

Die Ausstellung wird bis zum 31.10.2014 während der Öffnungszeiten der Zentralbibliothek gezeigt

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Führungen durch die Ausstellung für Schulklassen

Amnesty international –Gruppe Hamm bietet Führungen durch die Ausstellung für Schul-klassen 9 u. 10 mit Steve Fotso, ein gebürtiger Kameruner, nach Terminvereinbarung an. (Dauer: 1 Std.) Tel. 02383-1532 (Sudhaus) e-mail info@amnesty-hamm.de

Am 21.10.2014 findet eine öffentliche Führung durch die Ausstellung mit Steve Fotso, einem gebürtigen Kammeruner, statt.

Am 22.10.2014, 20.00 Uhr Film „Die Piroge“ In „Die Piroge“ riskiert eine Gruppe afrikanischer Männer den Tod – um leben zu dürfen

Regie: Moussa Toure`

Veranstaltungsraum FUgE e.V. Widumstraße 14, 59065 Hamm

Flyer zum Begleitprogramm der Ausstellung 10.12.2014 Zum Tag der Menschenrechte

 zeigt ai in Zusammenarbeit mit der VHS-Hamm den Film

The Cut

Regie: Fatih Akin. D/ F/ P/ Türk./ Kan./ Russ. 2014. 138 min.
Vorstellung: 17.30 und 20.00 Uhr im Cinemax Hamm

Mit The Cut vollendet Fatih Akin seine Liebe, Tod und Teufel-Trilogie auf unerwartete Weise. Im Gegensatz zu Gegen die Wand und Auf der anderen Seite ist das dritte Werk der Reihe in einem historischen Kontext angesiedelt und erzählt eine epische Geschichte auf drei Kontinenten. Nazaret wird als Angehöriger der armenischen Minderheit in Mesopotamien während des Ersten Weltkriegs von seiner Familie getrennt und als Zwangsarbeiter in die Wüste verschleppt. Nur knapp kann er schließlich einer Hinrichtung entgehen. Die gefährliche Suche nach seiner Frau und den beiden Töchtern führt ihn schließlich über Cuba bis in die Vereinigten Staaten. - "Ein engagiertes, sehr berührendes Filmepos." programmkino.de

Weitere Informationen: www.LiebeTodTeufel.de <http://www.LiebeTodTeufel.de>

Die Gruppe beleuchtet die Flüchtlingssituation in Hamm und lädt dazu Nelli F. in die Gruppe ein.

Aktionen 2013

Iran

zwischen Gottesstaat und Republik

Eine Veranstaltung mit Bahman Nirumand

Dienstag, 21. Mai 2013, 20.00 Uhr

Ort: Zentralbibliothek Hamm

im Heinrich-von-Kleist-Forum, Platz der Deutschen Einheit 1

Zu der Veranstaltung kamen ca 90 Besucher.

Der Atomstreit mit dem Westen und die darauf folgende Sanktionspolitik sind in der Berichterstattung der Medien über den Iran in den Vordergrund gerückt. Die politische Entwicklung seit der Revolution, die Verfolgung und Hinrichtung Andersdenkender, die Auswirkung der anstehenden Wahlen und insbesondere die Menschenrechtssituation nehmen eine eher untergeordnete Stellung ein. Konservative Kräfte im Land, gestützt durch den Wächterrat, blockieren mit Verweis auf die Unverträglichkeit mit dem Islam nahezu alle Reformversuche und verschärfen die Situation. Der Iran übt als Mittelmacht entscheidenden Einfluss auf die Innenpolitik seiner Nachbarländer und die islamische Welt aus. Der Konflikt mit Israel stellt eine bedrohliche Situation für den Weltfrieden dar.

Diesen Fragen stellt sich Bahman Nirumand in seinem Vortrag mit anschließender Diskussion. Bahman Nirumand, geboren 1936 in Teheran, studierte in München, Tübingen und Berlin Germanistik, Philosophie und Iranistik. In die Heimat zurückgekehrt, musste er 1965 vor dem Schah-Regime fliehen, Anfang der 80er Jahre ein zweites Mal vor der Diktatur der Mullahs. Er hatte eine wichtige Rolle beim Aufbau der demokratischen Opposition erst gegen den Schah und dann gegen Chomeini gespielt. Er ist Publizist und Autor, der u.a. für Die Zeit, den Spiegel, die Tageszeitung, Frankfurter Rundschau und andere Blätter schreibt. Für die Heinrich Böll Stiftung verfasst er den monatlich erscheinenden Iran-Report.

Moderation: Dr. Michael von Glahn

Der Eintritt ist frei

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2. Flüchtlingssituation in Syrien und die Position Deutschlands

3. Info-Stand auf dem EWU-Tag von FUgE am 14.09.2013


4. Literarischer Herbst:Eine Veranstaltung mit Marita Neher Alptraum Sicherheit

Samstag, 16. November 2013, 20.00 Uhr

Ort: Zentralbibliothek Hamm

im Heinrich-von-Kleist-Forum, Platz der Deutschen Einheit 1

Zu den Veranstaltung kamen rd 50 Besucher.

Innerhalb des Literarischen Herbstes in Zusammenarbeit mit amnesty-international liest Marita Neher am 16.11.2013 um 20.00 Uhr in der Zentralbibliothek aus ihrem Buch "Albtraum Sicherheit". Sie zeigt eindrücklich, wie ganz gewöhnliche Bürger in das Netz des Antiterrorkampfes gerieten. Ein beunruhigender Einblick in eine Realität, in der im Namen der Sicherheit Rechtsstaatlichkeit und Demokratie sehenden Auges ausgehöhlt werden.

Marita Neher ist Dokumentarfilmerin und Produzentin, seit 20 Jahren dreht sie u. a. für arte Dokumentationen. Seit mehreren Jahren setzt sie sich mit Krieg und globalem Terror auseinander. Zum 10. Jahrestag der Terrorattentate von 9/11 recherhierte und realisierte sie die Dokumentation "Freiheit oder Sicherheit. Der Ani-Terrorkampf und seine Folgen".

Moderation Dr. Michael von Glahn

Eintrittspreise: im Vorverkauf 8,-€, (ermäßigt 6,-€); an der Abendkasse 9,- € (ermäßigt 7,-€).

Fleyer ansehen Eine Buchvorstellung (Deutschlandradio-Kultur)finden Sie hier: Buchbesprechung ansehen

5. Am 10. Dezember ist der Tag der Menschenrechte Amnesty international - Gruppe Hamm (1631) nimmt den Tag zum Anlass, zu einem Filmabend einzuladen. Gezeigt werden Ausschnitte des Filmes:

“Welcome“

ein Spielfilm des französischen Regisseurs Philippe Lioret. Ein bewegendes Drama zur Misere der illegalen Immigranten. Der Film Welcome zeigt die Geschichte eines kurdischen jugendlichen Flüchtlings aus dem Irak, der im Durchschwimmen des Ärmelkanals seinen letzten Ausweg sieht. Dabei beschreibt der Film sehr einfühlsam den Alltag auf der Flucht, und erzählt von der sogenannten Illegalität und von den Auswirkungen der europäischen Migrationsgesetze.

Dienstag, 10. Dezember 2013, 20.00 Uhr

Veranstaltungsort: FUgE- Versammlungsraum

Widumstraße 14 Hamm-Mitte

Eintritt frei Zu der Veranstaltung kamen 15 Besucher. Fleyer ansehen

Aktionen in 2012

5.03.2012 Info-Stand anlässlich der Lesung von Melda Akbas. Melda Akbas lebt zwischen westlichen Werten und türkischer Familientradition. Die 18-jährige Deutsch-Türkin stellte ihr beeindruckendes Buch „So wie ich will. Mein Leben zwischen Moschee und Minirock“ am Montag, 5. März, um 19.30 Uhr im Lesecafé der Zentralbibliothek im Heinrich-von-Kleist-Forum vor.

16.04.2012 Besuch der Filmveranstaltung "Kahlschlag" der ai Gruppe Beckum im Kino Cinemahlen in Ahlen zwecks Informationsaustausch. Regie führte Marco Keller

Mai 2012 Anlässlich des Eurovision Song Contest in Baku der Hauptstadt von Aserbaidschans, gestaltete die ai-Gruppe ein Fenster im FUgE Weltladen. Damit wollten wir auf die dort vorherrschenden Menschenrechtsverletzungen hinweisen.

9.9.2012 Info-Stand auf dem "Eine Welt und Umwelt-Tag" im Maximilianpark

08.11.2012 20.00 Uhr Johanneskirche. An der Johanneskirche, 59065 Hamm Lesung mit Friedrich Schorlemmer im Rahmen des Literarischen Herbstes. Schorlemmer, geb. 1944 in Wittenberg, ist ein deutscher ev. Theologe, Bürgerrechtler und Mitglied der SPD. Er war ein prominenter Protagonist der Opposition in der DDR und ist weiterhin politisch aktiv. Friedich Schorlemmer erzählt von Freiheit inmitten der Enge, von der Suche nah lebensstiftendem Sinn angesichts einer früh erkannten gesellschaftlichen Sinnkrise. Nach der Ankunft in der ersehnten Freiheit des Westens erwacht seine Alte Lust wieder, sich verantwortlich zu fühlen für Friedenspolitik, Umweltschutz, Demokratie.

10.12.2012 Zum Tag der Menschenrechte zeigt die Gruppe im VHS-Kino den Film "Kahlschlag". Kahlschlag - Der Kampf um Brasiliens letzte Wälder

Regie: Marco Keller

Brasilien, Deutschland 2011, 98 min.

Der Film erzählt eindrucksvoll von den Auswirkungen einer intensiven und exportorientierten Landwirtschaft auf die Menschen Brasiliens und gibt dem Zuschauer Raum, sich das Thema selbst zu erschließen. Die Protagonisten sprechen von ihrem Schicksal, der Ausbeutung, der Zerstörung ihrer Natur, der Ansiedelung multinationaler Agrargroßkonzerne, aber auch von dem Kampf gegen die Umstände ihres momentanen Daseins. Dabei bleibt der Film nicht negativ, sondern bietet vielfältige Lösungsansätze zu den gezeigten Problemen. Die Brücke, die dabei geschlagen wird, reicht bis nach Europa und kann dem Zuschauer hier neue Lebensstrategien eröffnen. "Kahlschlag - Der Kampf um Brasiliens letzte Wälder" ist damit ein Film, der trotz seiner höchst komplexen Thematik zu berühren versteht und der das Potential für eine gesellschaftliche Diskussion in sich trägt.

"Die Nähe zu den Akteuren, der respektvolle Umgang mit ihnen, war ein wohltuender Kontrast zum schnellen, effizienten Erzählen, zu dem wir oft gezwungen sind. Mein Kompliment und Glückwunsch." Claus Kleber, ZDF Heute Journal an den Regisseur

Aktionen und Arbeitsschwerpunkte 2011

50 JAHRE AMNESTY

anlässlich des Jubiläums in 2011 zeigte unsere Gruppe eine Filmreihe Dienstags jeweils um 20:00 Uhr.

Auftaktveranstaltung war ein öffentliches Frühstück am 28.05.2011 um 10.00 Uhr Im FUgE-Weltladen. In dieser Veranstaltung erinnerten wir an den Geburtstag von ai und in einer Ausstellung, die die Geschichte und Entwicklung von ai erzählte, stellten wir unsere Themenschwerpunkte vor. Gleichzeitig hatten die Besucher Gelegenheit, sich für einen Fall einzusetzen. Wie aktuell auch weiterhin der Einsatz von ai ist, zeigten unsere Themen, auf die wir in den folgenden Veranstaltungen eingegangen sind.

Es fanden sechs Filmabende jeweils Dienstags bzw. Donnerstags um 20:00 Uhr statt.

31.05. 2011 Die Männer mit Kapuze (Folter)

07.06.2011 Ertunken vor meinem Auge (Flüchtlinge)

14.06.2011 The Road to Guantanamo (Terror)

21.06.2011 Tod der Todesstrafe (Todesstrafe – arte Themenabend)

28.06.2011 Kindersklaven (Armut)

05.07.2011 Sturm (Internationale Gerichtsbarkeit)

Veranstaltungsort: FUgE-Weltladen

Anschließend bot sich die Gelegenheit zur Diskussion und zum eigenen Tätigwerden durch die Beteiligung an einer Petition. Nähere Informationen entnehmen Sie folgendem Flyer: Fleyer ansehen Angaben zu den Filmen enthält die Seite: Inhaltsangaben ansehen

Infostand auf dem „Eine-Welt-und Umwelttag“ am 11. 09. 2011 Thema: "Komm mit nach Afrika"

Mittwoch 09.11.2011 19.30 Uhr Diskussionsforum „Flucht aus Afrika“ An diesem historischen 9. November 2011, Mittwoch, um 19.30 Uhr, fand im Pädagogischen Zentrum Hamm das Diskussionsforum „Flucht aus Afrika“ statt. Nach einer kurzen Einführung in das Thema „Flucht aus Afrika“ von Heinz Drucks, Flüchtlingsrat NRW, wurden aktuelle europäische Antworten auf die Fluchtbewegungen aus Afrika hinterfragt: Wie gehen wir mit Menschen um, die nach Europa flüchten? Welche Instrumente soll Europa nutzen: präventive oder militärische?

Der Hintergrund ist komplex. Vor der somalischen Küste werden Schiffe mit Welthandelsgütern gekapert. Vor der europäischen Küste sinken Boote mit Menschen auf der Suche nach Schutz. In dem einen Fall sollen europäischen Soldaten in der Mission Atalanta Piraten abwehren. In dem anderen Fall wehren europäische Frontex-Sicherheitskräfte schutzlose Menschen an den Außengrenzen ab. Heinz Drucks hat in seiner Einführung geklärt, was das nun miteinander zu tun hat.

Im Gespräch mit dem Rechtsanwalt Joachim Teubel ging Heinz Drucks dann auf die Ursachen der Fluchtbewegung aus Afrika ein.

Flucht hat zahllose tiefer liegende Ursachen, die heute nur in einem globalen Zusammenhang zu verstehen sind. Klimawandel, Ernährungskrisen und Ressourcenkämpfe sind dabei einige Ansatzpunkte, an der die globale Verflechtung Europas näher zu beleuchten sein wird. Dadurch wollen ai und FUgE einfache Vorurteile auflösen helfen und den Fokus auf die Verantwortung Europas im Zuge von Globalisierung und Fluchtbewegungen ausrichten. Es soll diskutiert werden, ob die aktuelle EU-Politik der Problematik gerecht wird und wo ehrliche Alternativen gefragt sind. Auf die Spitze treibt das die Frage, ob Europa hier para-militärische Instrumente wie Frontex – die Europäische Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen – oder eher präventive Maßnahmen in den Flucht-Ursprungsländern wie in Somalia nutzen und fördern sollte.

Das Diskussionsforum wurde von FUgE in Kooperation mit der VHS Hamm, dem Flüchtlingsrat NRW, Amnesty International, dem Linken Forum und den Ordensleuten für den Frieden veranstaltet

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Zum Tag der Menschenrechte wurde ein Film im VHS-Kino mit Info-Stand der ai-Gruppe Hamm gezeigt.

 •* Donnerstag 08.12.2011 17.30 Uhr und 20.00 Uhr VHS-Kino "Das Lied in mir" 

In Zusammenarbeit mit amnesty international zum Welttag der Menschenrechte.

Während eines Zwischenstopps auf ihrer Reise nach Chile erkennt die Schwimmerin Maria in Buenos Aires ein ihr fremdes Kinderlied wieder. Maria spricht kein Wort Spanisch, doch ohne zu verstehen, erinnert sie sich an den spanischen Text und die Melodie des Lieds. Verstört und aus der Bahn geworfen, unterbricht sie ihre Reise und bleibt in der fremden Stadt. Während sie sich auf die Suche nach einer Erklärung macht, taucht plötzlich ihr Vater Anton in Argentinien auf. Er beichtet seiner Tochter die Wahrheit um ihre tatsächliche Herkunft

Aktionen und Arbeitsschwerpunkte 2010

1. Veranstaltung zum Thema „Todesstrafe“ am 11.01.2010 in der Friedensschule
2. Die Russland-Arbeit wurde fortgesetzt: (u. a. Schreiben von urgent-actions)
3. Unterstützung der Petitionen von ai z. G. Gewerkschaftler zum 1. Mai.

4. Vor und innerhalb des Zeitraums der Fussballweltmeisterschaft in Süd-Afrika stand dieses Land im Focus unserer Betrachtung. Auftakt hierzu war eine öffentliche Filmreihe zu diesem Thema, Dienstags jeweils um 20:00 Uhr. Gezeigt wurden am
18.05. 2010: Goodbye Bafana
01.06.2010: Der lange Weg aus der Dunkelheit
08.06.2010: Tsotsi
Veranstaltungsort:FUgE-Weltladen, Widumstraße 14 Anschließend bot sich die Gelegenheit zur Diskussion und zum eigenen Tätigwerden durch die Beteiligung an einer Petition. Nähere Informationen entnehmen Sie folgendem Flyer: Fleyer ansehen
Angaben zu den Filmen enthält die Seite: Inhaltsangaben ansehen Wir gestalteten zu diesem Themenbereich ein Schaufenster im FUgE-Weltladen, um für einen Monat auf die Menschenrechtssituation in Süd-Afrika hinzuweisen.

5. Infostand auf dem „Eine-Welt-und Umwelttag“ am 13. 09. 2010 Thema: "Mit Menschenrechten gegen Armut"

   Wir sammelten Unterschriften zu einer Petition an die Regierung in Kenia:"Rechtswidrige Zwangsräumungen stoppen"

6. Die ai-Gruppe beteiligte sich wieder am „Literarischen Herbst“ und gestaltete einen Abend.

   Herr Dalos kam am 18.11.2010 nach Hamm und las im Forum des Westfälischen Anzeigers aus seinem Buch "Der Vorhang geht auf-Das Ende der Diktaturen in Osteuropa".
   Zur Person: György Dalos

Der Schriftsteller wurde 1943 in Budapest geboren. Er studierte Geschichte in Moskau und arbeitete als Museologe. 1964 veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband. Bis 1968 war er Mitglied der KP, danach erhielt er Publikationsverbot und war ab 1977 ein wichtiger Vertreter der Oppositionsbewegung in Ungarn. Seit Mitte der achtziger Jahre lebt er überwiegend in Berlin. Für sein Buch "Der Vorhang geht auf. Das Ende der Diktaturen in Osteuropa" wurde er mit dem diesjährigen Leipziger Buchpreis zur europäischen Verständigung ausgezeichnet.
Einladung ansehen
Das Jahr 1989 bedeutete für die osteuropäischen Staaten Polen, Ungarn, DDR, CSSR, Bulgarien und Rumänien nach jahrzehntenlanger Abhängigkeit von der UdSSR und Herrschaft der kommunistischen Diktatur einen tiefen Einschnitt: endlich konnten diese Länder ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, demokratische Strukturen aufbauen und den Anschluß an das westliche Europa suchen. Der Schriftsteller György Dalos erzählt, wie der Prozess der Loslösung in Gang kam, welche Zufälle und Details eine Rolle spielten und welche Widerstände überwunden werden mussten, bevor aus dem Ostblock hinter dem Eisernen Vorhang ein östliches Europa werden konnte. Die Massenflucht der DDR-Bürger über die ungarische Grenze oder der gemeinsame Auftritt von Vaclav Havel und Aleksander Dubcek auf dem Prager Wenzelsplatz - diese Ereignisse bezeugen eindrucksvoll eine historische Massenaktivität, einen euphorischen und ungebremsten Freiheitsdrang.

2009

In diesem Jahr beteiligten wir uns schwerpunktmäßig an der Kampagne „Strafe für abweichende Meinung- Menschenrechtsverteidiger/innen und Freiheit der Meinungsäußerung in der Russischen Förderation. Zusätzlich planten wir zu weiteren ai-Aktionen öffentliche Veranstaltungen.

Februar 2009
Wir beteiligten uns an der bundesweiten Petitionsaktion, um gegen die Ermordung des russischen Rechtsanwalts Stanislaw Markelow und der Journalistin Anastassija Baburowa zu protestieren.

28.02.2009
Die ai-Gruppe Hamm veröffentlichte eine mit den Reportern ohne Grenzen und dem Deutschen Anwaltverein abgestimmte Traueranzeige zu den Ermordungen von Stanislaw Markeow und Anastassija Baburowa in Westfälischen Anzeiger.

01.05.2009 Tag der Arbeit
ai hat zum 1. Mai Unterschriften zu Petitionen “Verfolgte Gewerkschafter“ gesammelt, die Fälle und Petitionslisten wurden auch auf der home-page der Gruppe veröffentlicht.

19. Mai 2009
Filmvorführung in den Räumen der FUgE zum Thema Israel/Palästina. Gezeigt wurde der Film "Mauer" mit anschließender Diskussion.

26.06.2009 Internatonaler Tag zur Unterstützung der Opfer der Folter
ai-Hamm thematisierte die Folterung und Misshandlung in der gesamten russischen Förderation, insbesondere an Untersuchungshäftlingen und Strafgefangenen. Hierzu gestaltete ai ein Schaufenster im FUgE-Weltladen. Wir sammelten zu aktuellen Fällen Unterschriften.

27/28.06.2009 NRW-Tag in Hamm
An einem Stand in den Räumen der „FUgE-Hamm, Widumstr. 14 präsentierte ai-Hamm die o.a. Fälle und sammelte Unterschriften.

14.07.2009 Filmdokumentation über die Ermordung von Anastassija Baburowa und Stanislaw Markolow und deren mögliche Hintergründe.

Ort: FUgE-Hamm, Widumstraße

13.09.2009 –Eine-Welt-und-Umwelttag in Hamm im Maximilianpark
ai-Hamm beteiligte sich mit einem Info-Stand

29.10.2009, Lesung von Texten von Anna Politkovskaja
Am 07.Okt. jährte sich zum dritten Mal der Tag der Ermordung der russischen Journalistin Anna Politkovskaja. Zum Gedenken an die Menschenrechtsverteidigerin wurden Texte der Journalistin gelesen.
Ort: Buchhandlung Akzente
Beginn: 20.00 Uhr
Gelesen von: Jenny Heimann
Musikalische Untermalung durch Saxofon: Michael Kunze
Die Veranstaltung fand gemeinsam mit der Arnold-Freymuthgesellschaft statt. Einladung zur Lesung Politkowskaja

Artikel im WA:

Dezember 2009 Petition an die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland Frau Dr. Angela Merkel
Die ai-Gruppe Hamm beteiligte sich an dem Appell-Aufruf an die Bundeskanzlerin und sammelte Unterschriften. So richtig es ist, eine umfassende Aufklärung der Morde an Menschenrechtsaktivisten und die Bestrafung der Schuldigen zu fordern, so folgenlos sind diese Forderungen nun schon seit Jahren geblieben. Die russische Führung muss erkennen, dass hier eine der zentralen Fragen einer vertrauensvollen Zusammenarbeit berührt ist. Sie muss erkennen, dass sie Verantwortung für den Schutz derjenigen trägt, die sich in der Russischen Föderation für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen

9.12.2009 zum Tag der Menschenrechte
Der Spielfilm „Sturm“ (Deutschland/Dänemark/Niederlande 2009) hat auf der Berlinale den ai-International Filmpreis gewonnen. Der von ai prämierte Film wurde zum Tag der Menschenrechte im VHS-Kino gezeigt. (Beginn 17.30 Uhr und 20.00 Uhr) Flyer zum Film "Sturm"

2008:

Aktionen in 2008
Unsere ai-Gruppe in Hamm beteiligte sich im Jahr 2008 mit vielen Anderen weltweit an der Kampagne „Gold für Menschenrechte" und machte so auf die Menschenrechtsverletzungen im Olympialand China aufmerksam. Eine Fotoausstellung an mehreren Orten und Informationsveranstaltungen gehörten zu unseren Aktionen. Insgesamt sammelte die deutsche Sektion von Amnesty International 122.997 Unterschriften (5000 davon kamen aus Österreich) für die Verbesserung der Menschenrechtssituation in China. Mit der Petition wurde China dazu aufgerufen:

· die Todesstrafe abzuschaffen
· keine Menschen ohne faire Gerichtsverfahren zu inhaftieren
· die Internet- und Medienzensur zu beenden und
· Menschenrechtsaktivisten nicht mehr zu unterdrücken

"Chinas Menschenrechtsbilanz ist beschämend" lautete das Fazit von Amnesty auch nach den Olympischen Spielen.

Aktion „60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“. \\ Am 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet. 2008 wurde die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" 60 Jahre alt. \\ Wir beteiligten uns an der ai-Aktion, um über dieses Ereignis zu informieren. Wer hat sie festgelegt, was sind Menschenrechte? Wie werden Menschenrechte geschützt? Menschenrechte werden nicht selbstverständlich geachtet, daher gibt es Amnesty International. Amnesty setzt sich auf Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte für den Schutz der Menschenrechte ein. Dies waren die Themen unserer Informationen.

20.03.2008 Lesung zum Jahrestag der politischen Lüge in Verbindung mit Stadtbüchereien Hamm, Linkes Forum
Textlesung Lu Xun [Lu Hsün] "Ich erinnere mich, um zu vergessen" Eine weltweite Initiative der Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik e.V. um so auf die Zensur, das verordnete Schweigen zu Themen der jüngeren Geschichte Chinas, auf die enorm hohe Zahl von Todesurteilen, Tibet, die Zusammenarbeit mit dem Regime im Sudan und nicht zuletzt auf die Gefängnisstrafen für Bürgerrechtler hinzuweisen.

10.05.2008 Informationsstand von ai anlässlich des "Frauenlaufes - Sportler für den Frieden. Wir informierten über die Menschenrechtssituation in China und sammelten Unterschriften für unsere Petition.

15.05.- 30.07.2008 Fotoausstellung in der VHS Hamm, Hohe Straße: "Gold für Menschenrechte Eröffnungsveranstaltung am 15.05. \\ Während der Dauer der Ausstellung lag unsere Petiotion aus.

21.05.2008 Eröffnung der Fotoausstellung "Gold für Menschenrechte" mit einer Informationsveranstaltung und einem Projekttag für Schüler der Oberstufe in der Friedensschule Hamm.

18.08.2008 Eröffnungsveranstaltung der Fotoausstellung "Gold für Menschenrechte" im Freiherr vom Stein-Gymnasium Hamm für Eltern und Schüler. \\ Dauer der Ausstellung: 18.08 - 03.09.2008

für den Monat September: Gestaltung des Themenschaufensters in der FUgE Hamm, Widumstraße 14:

Thema: 60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

14.09.2009 Informationsstand auf dem "Eine Welt und Umwelttag" in Hamm, Maximilianpark. Wir informierten über unsere Aktion "60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte". Wir sammelten Unterschriften zu einem Petitionsfall.

Benefizveranstaltung für ai-Gruppe Hamm \\ "Wilhem-Busch-Abend"am 17.10.2008 im Saal der Zentralbibliothek in Hamm

18.11.2008 ai-Veranstaltung innerhalb des "Literarischen Herbstes" mit einem Informationsstand
Noah Sow (u.a.Radio- u. Fersehmoderatorin) liest aus ihrem Buch "Deutschland Schwarz-Weiss". Moderation - Frau Langenohl-Weyer. (s. auch Punkt: Literarischer Herbst.)

10.12.2008 Tag der Menschenrechte
Filmvorführung "Trade - Willkommen in Amerika" in Zusammenarbeit mit den "Grünen" Der Film gibt uns einen unerschrockenen Einblick in die verborgene Welt des Menschenhandels, verstörend und doch voller Schönheit, mutig gespielt und ein aufwühlendes Erlebnis, anschließende Diskussion.

Literarischer Herbst

Seit einigen Jahren gibt es in Hamm den "Literarischen Herbst", der mit der Zeit eine Institution wurde. Diese Veranstaltungsreihe wird von der Zentralbibliothek Hamm organisiert und findet jährlich jeweils im November statt.

Viele Autoren und Autorinnen haben hier schon ihre Werke vorgestellt und das erfreulicherweise in aller Regel vor vollem Haus. Auch amnesty international konnte in den vergangenen Jahren diesen Rahmen nutzen und organisierte eine Veranstaltung, um auf wichtige Anliegen aufmerksam zu machen:

Wir lernten den tadschikischen Journalisten Dodojon Atovollojew – der sich ja auf Einladung der Hamburger Stiftung für Politisch Verfolgte in Deutschland befand – kennen oder den von uns sehr geschätzten russischen Philosophen Mikael Ryklin, der eine in unseren Augen sehr eindringliche Analyse der dem Tschetschenienkonflikt zugrunde liegenden Stereotypien veröffentlicht hat; aber auch Vera Bohle, die als Mienenräumerin über ihre Arbeit berichtete oder Sabine Adler, welche als Journalistin über die Selbstmordattentäterinnen in Tschetschenien ein Buch veröffentlichte, beeindruckten uns durch ihr Engagement und ihre Eindeutigkeit, mit der sie Position bezogen haben. Eine spannende Diskussion rief Professor Jan Philipp Reemtsma bei der Vorstellung seines Buches „Folter im Rechtsstaat“ hervor, als er zur der Frage“ Ist unter bestimmten Bedingungen Folter in einem modernen Rechtsstaat legitimierbar?“ Stellung bezog. Dr. Rolf Gössner stellte die seiner Ansicht nach seit den Terroranschlägen vom 11.09.2001 unter der Flagge der Terrorismusbekämpfung weltweit zu beobachtenden Einschränkungen von Freiheitsrechten an den Pranger. Noah Sow veranschaulichte uns, dass alltäglicher Rassismus nicht erst bei gewalttätigen Übergriffen beginnt, sondern in unserer Gesellschaft allgegenwärtig ist.

Referenten Literarischer Herbst

DatumAutorTitelVerlagModeration
07.11.2010György DalosDer Vorhang geht auf - Das Ende der Diktaturen in OsteuropaC.H.BeckDr. Michael von Glahn
18.11.2008Noah SowDeutschland Schwarz-Weiss C.BertelsmannAngelika Langenohl-Weyer, RAA
06.11.2007Rolf GössnerMenschenrechte in Zeiten des TerrorsKollateralschäden an der „Heimatfront“Konkret Literatur VerlagJenny Heimann
24.11.2006Jan Philipp ReemtsmaFolter im RechtsstaatVerlag Hamburger ED.Ulrich Kroker
17.11.2005Sabine AdlerIch sollte als schwarze Witwe sterben.Die Geschichte der Raissa und ihrer toten Schwestern.DVARegina Schumacher – Goldner
24.11.2004Vera BohleMein Leben als MinenräumerinKrügerProf. Sabine Zech
07.11.2003Mikhail RyklinDer Krieg im SchattenRussland und TschetschenienSuhrkampKai Bandermann
2001SAIDLandschaften einer fernen Mutter0Barbara Lochbihler

Podiumsdiskussion "Polizeigewalt in Deutschland"

Wir haben in der ai-Ortsgruppe Hamm unseren Arbeitsschwerpunkt besonders auf den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit gelegt und in diesem Zusammenhang unter anderem zu einer Podiumsdiskussion zum Thema " Polizeigewalt in Deutschland" eingeladen, an der Dieter Wiefelspütz, der Polizeipräsident von Hamm und unsere Generalsekretärin Barbara Lochbihler teilnahmen.

1977-2002 25 Jahre amnesty international in Hamm

Vor 25 Jahren wurde die Hammer Gruppe von amnesty international ins Leben gerufen und setzt sich seit dieser Zeit für die Einhaltung der Menschenrechte weltweit ein. 25 Jahre ai in Hamm - das ist ein guter Anlass um einen Augenblick inne zu halten und die Arbeit der vergangenen 25 Jahre Revue passieren zu lassen. Schlaglichtartig möchten wir dies mit dieser Ausstellung tun und laden Sie herzlich ein, uns dabei zu begleiten. Wir haben Erfolge erzielt in den vergangenen Jahren, aber wir mussten auch erkennen, das die unterdrückenden Regime weltweit einen langen Atem haben. Vieler unserer Anliegen von vor 25 Jahren - zum Beispiel die weltweite Abschaffung von Folter und Todesstrafe oder ein liberales Asylrecht, welches politisch Verfolgten einen sicheren Schutz bietet - sind auch 2002 immer noch genauso aktuell wie vor 25 Jahren.

Veranstaltungsprogramm

 25 Jahre amnesty international in Hamm
Fotos und Dokumente aus einem Vierteljahrhundert politisch engagierter Arbeit
1.10.02 - 8.11.02 Volkshochschule Hamm, Hohe Straße 71, Hamm - Mitte

Eröffnungsveranstaltung\\ am Dienstag, den 1.10.02 um 18 Uhr im Foyer der Volkshochschule Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der VHS. Der Eintritt ist frei.

Vortrag
Dr. Eileen Börner: Jamaika – ein Land voller Schönheit und Widersprüche Dienstag, 1.10.02, 19.30 Uhr, Volkshochschule Hamm, Hohe Straße 71
Einerseits besticht Jamaika durch atemberaubende Schönheit, gleichzeitig ist der Alltag der Menschen dort von brutaler Gewalt geprägt. Im Juni diesen Jahres wurde über den 400. Mord innerhalb von 160 Tagen berichtet - bei insgesamt 2,6 Millionen Einwohnern. Folter, Todesstrafe, Polizeiübergriffe und der weit verbreitete Einsatz der Prügelstrafe bereiten vielen Menschenrechtsaktivisten Anlass zu großer Sorge. Wir freuen uns, Ihnen mit Frau Dr. Börner eine der profiliertesten Kennerinnen dieser Region vorstellen zu können. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der VHS. Der Eintritt kostet 2, 56 Euro.

Empfang und Fax-Aktion
Samstag, 5.10.02, 11 - 13 Uhr, Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung, (FUgE),Widumsstraße 14 , 59069 Hamm
In den vergangenen Jahren haben uns viele Menschen in Hamm in unserer Arbeit begleitet und unterstützt. Sie und alle InteressentInnen laden wir herzlich zu einen Empfang in der FUgE ein. Gleichzeitig wollen wir die Gelegenheit nutzen, uns für Lasad Jouhri aus Tunesien mit Hilfe einer Fax-Aktion einzusetzen.

Konzertlesung
Geschichten aus dem Niemandsland. Literatur & Musik mit Urs M. Fiechtner und Sergio Vesely Samstag, 5.10.02, 19.30 Uhr, Foyer der VHS Hamm, Hohe Straße 71
Die Gedichte, Kurzgeschichten und Lieder von Urs M. Fiechtner und Sergio Vesely berichten aus unterschiedlichen, manchmal überraschenden Perspektiven vom Umgang mit dem Menschenrecht, von Opfern und Tätern, von der äußeren und inneren Situation der Verfolgten und Verfolgern und den Versuchen, den Verfolgern zu widerstehen. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der VHS. Der Eintritt ( nur Abendkasse) kostet 7.-, bzw. 10.-Euro

Aktion für Lasad Jouhri\\ Während aller Veranstaltungen werden wir uns für den tunesischen Menschenrechtsaktivsten Lasad Jouhri einsetzen, der in seiner Heimat massiver politischer Verfolgung ausgesetzt ist. Lasad Jouhri, ein ehemaliger gewaltloser politischer Gefangener und Folteropfer, wurde am 28.8.2002 von fünf Polizisten in Zivil auf offener Straße angegriffen. Er wurde geschlagen und getreten und verletzt auf der Straße liegengelassen. amnesty international ist der Auffassung, dass Herr Jouhri weiterhin in Gefahr ist, Opfer von Übergriffen der Polizei zu werden, da er sich als Menschenrechtsverteidiger für gewaltlose politische Gefangene in Tunesien einsetzt.

Ausschnitte aus unserer Ausstellung

Rückblick auf Menschenrechtsarbeit zu verschiedenen Ländern u. Gebieten z B Türkei, Mexiko, Zentralasien und Themen.

rechts: Veranstaltungen mit Heinrich Hannover, Erinnerungen eines unbequemen Rechtsanwalts und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger anlässlich der Ausstellung Ketten - Kerker- Knast, Thema: Die staatliche Verantwortung beim Schutz der Menschenrechte - Anspruch und Wirklichkeit.
rechts: Nein zur Todesstrafe, ein ständiges Thema.
rechts: Kamgagnen gegen die Folter
rechts: verschiedene Kampagnen gegen Folter, Verschwindenlassen, Vertreibung, politische Gewalt
rechts: Presseberichte und Veranstaltungen zum Thema Asyl