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Kampagne "Einsatz für abweichende Meinung- Menschenrechtsverteidiger/innen und Freiheit der Meinungsäußerung in der Russischen Förderation".

Am 28.02/01.03 veröffentlicht die amnesty-Gruppe eine Traueranzeige anlässlich der Ermordung von Anastassija Baburowa und Stanislaw Markelow vor 40 Tagen.

Hintergrundinformationen

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Bitte unterstützen Sie unseren Appell
Einsatz für den in Haft befindlichen Subair Subairajew, der erneut Folterungen ausgesetzt ist und dem medizinische Versorgung versagt wurde.
Wir bitten Sie, einen Appell an russische Behörden zu unterstützen: Amnesty International erhält immer wieder Berichte über Misshandlungen und Folter in Hafteinrichtungen - darunter auch in Gefängniskolonien - der Russischen Föderation. Die Behörden gehen den Misshandlungs- und Foltervorwürfen jedoch häufig nicht nach und stellen die dafür Verantwortlichen auch nicht vor Gericht. Der UN-Ausschuss gegen Folter hat sich im Februar 2007 besorgt über die unzureichende medizinische Versorgung der Gefangenen in Untersuchungshafteinrichtungen und Gefängniskolonien gezeigt.

Hintergrundinformationen zu Subairajew

Formulierungsvorschlag drucken Appellbrief

Petition an die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland Frau Dr. Angela Merkel
Die Morde der Menschenrechtsverteidiger in der russischen Förderation haben tiefe Lücken gerissen. So sehr wir es begrüßen, dass der derzeitige russische Präsident Medwedjew Worte der Würdigung für diese Opfer gefunden hat, so wenig hat sich die tatsächliche Lage geändert: Immer wieder gibt es neue Opfer. In diesem Jahr hat sich zum dritten Mal der Tag der Ermordung Anna Politkowkajas gejährt, ohne dass der Fall aufgeklärt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen wären. Das führt zu tiefen Zweifeln an einer rechtsstaatlichen Entwicklung in der Russischen Föderation insgesamt. Denn wo Menschenrechtlerinnen und Menschenrechtler nur unter Lebensgefahr arbeiten können, gibt es ganz allgemein keine Rechtssicherheit. So richtig es ist, eine umfassende Aufklärung der Morde und die Bestrafung der Schuldigen zu fordern, so folgenlos sind diese Forderungen nun schon seit Jahren geblieben. Die russische Führung muss erkennen, dass hier eine der zentralen Fragen einer vertrauensvollen Zusammenarbeit berührt ist. Sie muss erkennen, dass sie Verantwortung für den Schutz derjenigen trägt, die sich in der Russischen Föderation für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen!
Appellbrief

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