Amnesty International ai-Gruppe Hamm

Impressum | Login

ai-Gruppe Hamm

StartseiteUnsere Gruppe

Unsere Gruppe

Wir sind die Gruppe 1631 aus Hamm. Wir treffen uns im zweiwöchentlichen Rhytmus Dienstags in dem Versammlungsraum der FUgE e.V. in Hamm in der Widumstrasse 14.

Seit 1977 gibt es in Hamm eine Gruppe von amnesty international. Unsere Hammer Gruppe besteht zur Zeit aus 10 Mitgliedern zwischen 25 und 65 Jahren. Wenn Sie uns kennenlernen wollen sind Sie gerne willkommen.

Unsere Gruppe wählt ihre eigenen Arbeitsschwerpunkte, je nach Interesse Qualifikation und Lebenssituation der einzelnen Gruppenmitglieder.

Unsere Gruppe leistet ai-Arbeit in Form von Einzelfallarbeit, Briefaktionen, Informations- und Diskussions-veranstaltungen, Lesungen, Ausstellungen, Filmvorführungen Konzerte usw. zu den unterschiedlichsten Ländern und Themen.

Nähere Informationen entnehmen Sie folgendem Flyer: Flyer ansehen
Artikel ansehen

Zusätzlich führen wir zu weiteren Themen öffentliche Veranstaltungen durch.

  Informationsstände unserer Gruppe    

Bericht im Stadtanzeiger am 27.01.2018 Bericht ansehen

Die geplanten Aktionen für 2018 finden Sie unter Aktionen2018

Absage: Aus gesundheitlichen Gründen fällt diese Veranstaltung aus

Mittwoch 05.12. 2018 –19.00 Uhr, VHS-Hamm

Aladin El-Mafalaani – Das Integrationsparadox Warum - gelungene Integration zu mehr Konflikten führt.

„Das Gute-Laune-Buch des Jahres“ schrieb DER SPIEGEL in seiner Buchkritik über Aladin El-Mafaalanis neuestes Buch (40/2018). In Zeiten, in denen Migration als die „Mutter aller Probleme“ bezeichnet wird, rechte Gruppierungen gegen Migranten hetzen und Hass säen wollen, stellt der Autor Integration in Deutschland als durchaus gelungen und gut funktionierend dar, verschweigt aber auch nicht die Probleme, die es noch zu lösen gilt. Professor Dr. El-Mafaalani hilft uns zu erkennen, dass „es in Deutschland nie eine bessere Zeit gab als heute und dass wir vor ganz anderen Herausforderungen stehen, als gedacht.“ (Buchcover)

Aladin El-Mafaalani erläutert die Thesen aus seinem Buch in einem Vortrag, diskutiert mit uns und macht uns Hoffnung!

Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani geb. 1978 in Datteln • Studium in Bochum (Politikwissenschaft, Soziologie, Wirtschaftswissenschaft, Arbeitswissenschaft) • Lehrer am Berufskolleg Ahlen • Professor für Politikwissenschaften und politische Soziologie an der FH Münster • seit 2018 Leiter der Integrationsabteilung im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration in NRW

Einführung: Bernd Lammers, Leiter der VHS Hamm

Moderation: Claudia Hartig, Amnesty International Hamm
  • Der Eintritt ist frei, es wird auf Wunsch von Herrn El-Mafaalani jedoch um eine Spende zugunsten von Amnesty

International gebeten.

Veranstaltungsplakat ansehen (bitte anklicken) Porträt EL-Mafaalani im Westf. Anzeiger ansehen (bitte anklicken)

Sonntag''' am 23.09.2018 um 13.00 - 18.00 Uhr Info-Stand auf dem "Eine-Welt und Umwelttag" im Maxi-Park, Themen: 70 Jahre Allgem. Erklärung der Menschenrechte und Schutz für Menschenrechtsverteidiger

Donnerstag 13.09. 2018 –19.00 Uhr, VHS-Hamm

Unser Weg nach Deutschland – Interviewabend mit Migrantinnen.

Moderation: Monika Siegert, ai-Gruppe Hamm

Einführung: Bernd Lammers, Leiter der VHS Hamm

Bei diesem Interviewabend mit Frauen u.a. aus Syrien, Iran und der Türkei sprechen die Protagonistinnen des Abends, Dorsa Moinipour, Selda Izci und Zahra Behzadpour, über die Gründe ihrer Migration, ihre Erfahrungen bzw. die ihrer Familien auf dem Weg nach Deutschland und ihre weitere Entwicklung in Deutschland. Dabei legen sie den Schwerpunkt auf die verschiedenen Aspekte des Zusammenlebens in ihrer neuen Heimat und ihre alltäglichen, auch durch ihre jeweiligen Berufe geprägten Begegnungen in einer interkulturellen Gesellschaft. Alle drei Frauen sind "angekommen" in dieser Gesellschaft, engagieren sich auf verschiedene Weise und sind Vorbilder. Die Veranstaltung reflektiert zudem kritische Faktoren der von Flucht und Migration geprägten Globalisierung. Im Rahmen der Interkulturellen Woche Hamm und in Koop. mit FUgE-Hamm, Flüchtlingshilfe Hamm, der VHS Hamm Eintritt frei.

Veranstaltungsplakat ansehen (bitte anklicken) Vorbericht im Westf. Anzeiger ansehen (bitte anklicken) Vorankündig. im Westf. Anzeiger ansehen (bitte anklicken) Bericht im Westf. Anzeiger ansehen (bitte anklicken)

Dienstag am 01.05.2018 ab 10.00 Uhr im Luther-Viertel: Info-Stand anlässlich der DGB-Veranstaltung zum 01.Mai.

19.04.2018, 19.30 Uhr Infostand anlässlich der VHS-Veranstaltung:

Fußball-WM 2018 in Russland - Menschenrechte und Zivilgesellschaft

„Menschenrechte als Spielwiese?! Warum demokratische Errungenschaften bei großen Fußballturnieren immer wieder auf dem Prüfstand stehen“

am Donnerstag, 19.04.2018 um 19.30 im Heinrich-von-Kleist-Forum findet anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland die VHS-Veranstaltung „Menschenrechte als Spielwiese?! Warum demokratische Errungenschaften bei großen Fußballturnieren immer wieder auf dem Prüfstand stehen“ statt, wo auch die Amnesty-Gruppe Hamm mit einem Info-Tisch vertreten ist. Referent ist Ronny Blaschke. Korruption, Diskriminierung, Vertreibung: Seit Jahren gehen große Sportereignisse mit der Aushöhlung von Menschenrechten einher. Deutlich wird das nun wieder bei der anstehenden Fußball-WM in Russland. Steuergeld in Millionenhöhe versickerte in dunklen Kassen, auf den Baustellen schufteten auch Arbeiter aus Nordkorea und die Menschenrechte werden weiterhin missachtet. Wie sollten sich Demokratien dazu verhalten. Auf einer Diskussionsveranstaltung soll die Situation in Russland in einen größeren Zusammenhang gestellt werden.

Als Journalist und Autor berichtet Ronny Blaschke über die gesellschaftlichen Hintergründe des Fußballs, u. a. für die Süddeutsche Zeitung und den Deutschlandfunk. In vier Büchern hat er sich mit der Diskriminierung im Sport beschäftigt. Aktuell beleuchtet er mit Blick auf die Fußball-MW 2018 das Thema Menschenrechte und Zivilgesellschaft. Eintritt € 5,00.

Infostand: Amnesty-Gruppe Hamm

16.12.2017, 10,00 - 14.00 Uhr Infostand zum Briefmarathon 2017- Sammlung von Unterschriften .

Ort: Fußgängerzone Weststraße/Ecke Rödinghauser Str. in Hamm

Unter dem Motto „Schreib für die Freiheit“ beteiligt sich die Hammer Gruppe jeweils im Dezember an dem weltweit durchgeführten Briefmarathon.

19.10.2017, 18,00 Uhr Eröffnung der Ausstellung "40 Jahre Amnesty in Hamm - ein Querschnitt durch 40 Jahre.

1977 erhielt Amnesty International den Friedensnobelpreis. Im gleichen Jahr wurde die Hammer Gruppe gegründet. Auch 40 Jahre nach dem Friedensnobelpreis und der Gründung der Hammer Gruppe ist eine Organisation wie Amnesty International immer noch notwendig - angesichts zahlreicher Menschenrechtsverletzungen sogar in uns nahestehenden Ländern heute vielleicht dringender als jemals zuvor. Folgerichtig ist eine laute Geburtstagsfeier nicht angebracht, um dieses Ereignis angemessen zu würdigen. Die Hammer Amnesty-Gruppe erinnert an die Arbeit der vergangenen 40 Jahre mit einer Ausstellung. Die Eröffnung ist am 19.10.2017 um 18.00 Uhr im Lesecafe der Zentralbibliothek. Mitglieder der Hammer Gruppe und eine 'Streichergruppe der Musikschule gestalten ein künstlerisches Begleitprogramm. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind zur Eröffnung herzlich eingeladen. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek bis zum 07.12.2017 zu sehen.

Ausstellung ansehen:

Ausstellung Plakate 1 - 5 ansehen (bitte anklicken)

Ausstellung Plakate 6 - 9 ansehen (bitte anklicken)

Ausstellung Plakate 10 - 13 ansehen (bitte anklicken)

Ausstellung Plakate 14 - 17 ansehen (bitte anklicken)

Bericht im Westf.Anzeiger zu 40 Jahre Amnesty in Hamm ansehen: WA-Bericht ansehen (bitte anklicken)

Plakat zur Ausstellung ansehen: Plakat ansehen (bitte anklicken)

Programm zur Ausstellungseröffnung ansehen: Programm zur Ausstellungseröffnung ansehen (bitte anklicken)

Flyer zur Ausstellung ansehen: Flyer ansehen (bitte anklicken)

Quiz zur Ausstellung ansehen und herunterladen: Quiz ansehen (bitte anklicken)

29.09.2017, 18,00 Uhr Filmvorführung "Seefeuer (Fuacoammare).

Die Flüchtlingssituation im Mittelmeer. Der Film stellt das Leben der BewohnerInnen auf der Insel Lampedusa dem Schicksal der dort landenden Flüchtlinge gegenüber. Am Tag des Flüchtlings wird dieser vielfach ausgezeichnete Film - u.a. auch mit dem Filmpreis von Amnesty International - in Hamm vormittags für Schülerinnen und Schüler und um 18.00 Uhr als öffentliche Vorführung gezeigt. Nach der Filmvorführung besteht für das Publikum Gelegenheit, mit einem Gast zu sprechen, dr über seine eigenen Fluchterfahrungen berichten kann.

Ort: Cineplex Hamm, 59065 Hamm - Eintritt für die öffentliche Filmvorführung 6,00 EUR

09.02.2017, 19,30 Uhr Veranstaltung mit Sakine Esen Yilmaz, ehemalige Generalsekretärin der türkischen Bildungsgewerkschaft Egitim Sen.

Die Situation in der Türkei nach dem Putschversuch:Menschenrechte – Gewerkschaften – Bildung – Beschäftigte im Bildungsbereich

Ort: Heinrich-von-Kleist-Forum, Platz der Deutschen Einkeit, 59065 Hamm - Eintritt frei

Die ehemalige Generalsekretärin der türkischen Bildungsgewerkschaft Eğitim Sen, Sakine Esen Yilmaz, berichtet über die aktuelle Lage in der Türkei. Sakine Esen Yilmaz arbeitete bis zum Frühsommer 2016 als Lehrerin und Gewerkschafterin in der Türkei. Wegen ihres engagierten Eintretens für Menschenrechtspositionen wurde sie bereits mehrfach inhaftiert. Nachdem ihr erneut eine jahrzehntelange Haft drohte, floh sie aus ihrem Heimatland – was sie sich nie hatte vorstellen können. In Deutschland durchlief sie verschiedene Auffanglager für Flüchtlinge und lebt zurzeit in Köln.

Moderation: Monika Siegert

Plakat zur Veranstaltung ansehen: Plakat ansehen (bitte anklicken)

Veranstaltungsbericht des Westfälischen Anzeigers ansehen: Artikel ansehen (bitte anklicken)

Interview mit Sakine Yilmaz ansehen: Artikel ansehen (bitte anklicken)

Veranstaltungen aus 2016:

10.12.2016 Zum Tag der Menschenrechte

Amnesty-Briefaktion in Hamm

Wann: Samstag, 10. Dezember 2016 10.00 bis 14.00 Uhr
Wo: Stand am Marktplatz/Ecke Weststr. (Fußgängerzone)
Was: Die Amnesty-Gruppe Hamm hält Informationsmaterial und vorbereitete Briefe zu Fällen mit schweren Menschenrechts-verletzungen bereit und bittet die Bevölkerung, sich an dieser Briefaktion zu beteiligen. Zusätzlich besteht im FUgE-Weltladen die Möglichkeit, auch on-line Petitionen zu versenden. .
Warum: Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte, am 10. Dezember, findet vom 4. bis 18. Dezember der Briefmarathon von Amnesty International statt. Jedes Jahr setzen sich weltweit hunderttausende Menschen mit Briefen und E-Mails für gewaltlose politische Gefangene ein und fordern die Verantwortlichen auf, Menschenrechtsverletzungen zu beenden.

15.11.2016, 20,00 Uhr Lesung Gila Lustiger: Erschütterung (Berlinverlag)

Ort: Rathaus Hamm, Raum 201, Theodor-Heuss-Platz 16, 59065 Hamm

Für Paris und ganz Europa begann 2015 eine neue Zeit: Der brutale Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo sowie der Terror vom 13. November setzten den grausamen Rahmen für ein Jahr, das nicht nur in Frankreich von einer Vielzahl weiterer Übergriffe mit islamistischem Hintergrund, antisemitischen Attentaten und einem erschreckenden Zulauf für den Front National geprägt war. Die in Paris lebende Schriftstellerin Gila Lustiger hat bereits in ihrem Gesellschaftsroman „Die Schuld der anderen“ hellsichtig Ursachen und Hintergründe beschrieben. Auch die jüngsten Terrorakte hat sie miterlebt, aus dieser Erfahrung ist ihr Essay „Erschütterung“ entstanden: der kluge Versuch, einer tief empfundenen Erschütterung mit Vernunft zu begegnen und vehement unsere freiheitlichen Werte zu verteidigen – als Pariserin, Mutter zweier Kinder, Jüdin, Europäerin

Gila Lustiger wurde 1963 in Frankfurt am Main geboren. Sie studierte Germanistik und Komparatistik an der Hebräischen Universität in Jerusalem, lebt seit 1987 in Paris und ist Autorin mehrerer erfolgreicher Romane. Im Januar 2015, eine Woche vor den Terroranschlägen auf das Satiremagazin Charlie Hebdo, erschien ihr hellsichtiger und vielgelobter Gesellschaftsroman „Die Schuld der anderen“, der wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste stand.

Moderation: Dr. Britta Obszerninks
Eintritt: im VVK 8- € (ermäßigt 6- €); an der Abendkasse 9- € (ermäßigt 7 €)

Plakat zur Veranstaltung ansehen: Plakat ansehen

05.11.2016 10.00 - 14.00 Uhr Infostand in der Fußgängerzone Weststraße Nähe Marktplatz

„Wir nehmen Rassismus persönlich!“

Unter diesem Motto gestaltet die Hammer Gruppe von Amnesty International am Samstag, 5.11.2016, in der Zeit von 10.00 Uhr – 14.00 Uhr einen Informationsstand am Marktplatz / Weststraße.

In Deutschland erleben Menschen täglich rassistische Gewalt. Deshalb hat Amnesty International im Juni 2016 eine Kampagne gestartet und fordert, Betroffene besser zu schützen und Täterinnen und Täter konsequent zu verfolgen.

Brandanschläge, tätliche Angriffe, Einschüchterungen: Deutschland erlebt derzeit eine drastische Zunahme rassistischer Gewalt. Fast täglich werden Menschen angegriffen, weil sie aus Sicht der Täterinnen und Täter nicht in das Bild eines „weißen Deutschlands“ passen – sei es wegen ihrer äußeren Erscheinung, ihrer angenommenen Religion oder anderer Zuschreibungen. 2015 gab es laut offiziellen Angaben 13.846 „rechts motivierte“ Straftaten. Die Behörden registrierten 1.031 Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte – damit fünfmal so viele wie 2014. Zivilgesellschaftliche Organisationen gehen sogar von wesentlich höheren Zahlen aus. Rassistische Gewalt ist kein neues Phänomen, inzwischen ist sie jedoch erschreckend alltäglich.

Die Hammer Amnesty-Gruppe nimmt an der Kampagne von Amnesty International teil. Hammer Bürgerinnen und Bürger können am Samstag Informationen zur Kampagne bekommen und eine Petitionsliste gegen rassistische Gewalt unterschreiben.

17.10.2016, 19,30 Uhr: Seenotrettung im Mittelmeer, SOS MEDITERRANEE berichtet angesichts der humanitären Katastrophe über die Seenot-Rettungseinsätze im zentralen Mittelmeer und über die Lage der Geflüchteten. -

Ort: Zentralbibliothek Hamm, Heinrich-von-Kleist-Forum, Platz der Deutschen Einheit 1, 59065 Hamm,

SOS MEDITERRANEE wurde am 9. Mai 2015, dem Europatag, in Berlin von einer Gruppe europäischer Bürgerinnen gegründet. Den Anstoß dafür gab Handelsschiffskapitän Klaus Vogel. SOS MEDITERRANEE ist eine Initiative von BürgerInnen mit unterschiedlicher beruflicher Erfahrung (nautisch, humanitär, medizinisch, juristisch, sozialwissenschaftlich usw.). SOS MEDITERRANEE leistet Nothilfe, fordert und forciert gleichzeitig die Rettung durch die zuständigen europäischen Institutionen und steht öffentlich für legale Fluchtwege ein. Angesichts der dramatischen Zunahme von Seenotfällen und der unzureichenden Gegenmaßnahmen beteiligt sich SOS MEDITERRANEE mit einem eigenen Rettungsschiff. Die Rettungseinsätze werden in enger Abstimmung mit der Rettungsleitstelle (MRCC/Maritime Rescue Coordination Center, Rom) im Seegebiet zwischen Lampedusa, Sizilien und Libyen durchgeführt.

 Der Eintritt ist frei.

Zeitungsartikel zur Veranstaltung ansehen: Artikel ansehen ,

12.09.2016: Professor Dr. Joachim Gardemann, FH Münster - Nothilfe für Zufluchtsuchende weltweit und in Deutschland -

Eine Veranstaltung zur "Gültigkeit international verbindlicher, normativer und technischer Standards der Flüchtlingshilfe auch in den deutschen Erstaufnahmeeinrichtungen".

Montag: 12.September 2016 , 19.00 Uhr Friedensschule Hamm

Kooperation von: Amnesty International Hamm und Deutsches Rotes Kreuz Hamm

Angesichts von etwa 60 Millionen Flüchtlingen weltweit (laut UNO, Ende 2014) und auch angesichts der aktuellen Situation in Deutschland stellt Joachim Gardemann die Frage nach Standards der internationalen Flüchtlingshilfe, die auch in Deutschland beachtet werden müssen. Neben einer sittlichen Verpflichtung aller Menschen zur Nothilfe gibt es tatsächlich eine Reihe von Leitlinien und Vorschriften, die, konsequent angewandt, dazu führen sollten, dass Flüchtlinge in deutschen Erstaufnahmeeinrichtungen und später möglichst schnell in das hier geltende Gesundheitswesen aufgenommen werden. Vor diesem Hintergrund ist zum Beispiel die auch in Hamm mehrfach diskutierte „Gesundheitskarte“ relevant.

Joachim Gardemann ist Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Facharzt für öffentliches Gesundheitswesen und Gesundheitswissenschaftler. Hilfseinsätze für das Internationale Rote Kreuz brachten ihn in fast alle Krisengebiete der Welt. Seit 1997 lehrt er Humanbiologie und humanitäre Hilfe an der Fachhochschule Münster. Seit 2001 leitet er dort auch das Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe. Er führt derzeit als DRK-Helfer im Auftrag des Gesundheitsamtes Münster Impfsprechstunden in der NRW-Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in der Gievenbecker Wartburgschule durch, und genau dort sieht der Arzt besondere Herausforderungen für das medizinische Personal: „Wenn die Flüchtlinge später einmal auf die Kommunen verteilt sind, werden sie dort automatisch in das Gesundheitswesen integriert. Wichtig ist deshalb die erste ärztliche Inaugenscheinnahme direkt nach ihrer Ankunft“. Gardemann betont, dass die Flüchtlinge überall auf der Welt, also nach internationalem und auch nach deutschem Recht, einen Anspruch auf angemessene gesundheitliche Versorgung haben. Viele Flüchtlinge, die Gardemann inzwischen betreut hat, haben psychische Beeinträchtigungen, wie er sie beispielsweise bei Hinterbliebenen nach dem Erdbeben in Haiti oder im Flüchtlingscamp in Jordanien erlebt hat. „Fast alle sind belastet, erschöpft und oft verzweifelt. Viele, aber nicht alle, leiden an einer posttraumatischen Belastungsstörung oder werden eine solche noch zeigen. Besonders wichtig ist daher jetzt die Sicherstellung kultursensibler Therapieangebote“, so Joachim Gardemann.

Moderation: Monika SiegertZeitungsartikel zur Veranstaltung ansehen:

Artikel1 ansehen ,

Der Eintritt ist frei. Im Bundesgesundheitsblatt veröffentlichte Prof. Dr. Gardemann einen Artikel zur "Gültigkeit international verbindlicher, normativer und technischer Standards der Flüchtlingshilfe: Bericht ansehen

Plakat zur Veranstaltung ansehen: Plakat ansehen

Artikel 2 ansehen

Presseerklärung: Nachbericht zur Veranstaltung Bericht ansehen

Prof.Dr. Gardemann (Mitte), Herr Hey, DRK, Monika Siegert, (ai)

09.06.2016: Interview-Abend über Erfahrungsgeschichten mit Flüchtlingen

Donnerstag, 09. Juni 2016, 19.30 Uhr, VHS Hamm.

Vortragsreihe: FLUCHT UND RASSISMUS

In Hamm wohnhafte Flüchtlinge berichten über die Gründe ihrer Flucht und über die Erfahrungen ihrer Reise auf dem Weg nach Deutschland, über Rassismus, aber auch über ihren Alltag vor Ort. Welche Träume haben sich erfüllt, welche nicht? Vor welchen Problemen stehen sie heute? Was wünschen sich von der deutschen Flüchtlingspolitik? Wie sieht es mit der "Festung Europa" und dem Grundrecht auf Asyl aus?

Zeitungsartikel zur Veranstaltung ansehen Artikel ansehen

12.05.2016: Fluchtursachen und wirtschaftliche Zwänge für die Länder des Südens

Donnerstag, 12. Mai 2016, 19.30 Uhr, VHS Hamm.

Vortragsreihe: FLUCHT UND RASSISMUS

Der Ökonom und Philosoph Dr. Boniface Mabanza berichtet darüber, wie internationale Handelsabkommen wie TTIP und EPAs (Economic Partnership Agreements) den Binnenmarkt in den Ländern Afrikas, Asien und Lateinamerika schwächen, die wirtschaftliche Abhängigkeit fördern und die Fluchtursachen verschärfen wollen. Welche Effekte haben EU-Handelsabkommen auf den so genannten Globalen Süden? Wie unterläuft die Handelspolitik der EU gleichzeitig formulierte entwicklungspolitische Ziele? Wie können Handelsabkommen dieser Art beeinflusst oder verhindert werden? Die Vortragsreihe findet in Koop. mit dem Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung, dem Verein zur Förderung von Jugend, Kultur und Bildung in Hamm, JoG, der Flüchtlingshilfe, dem Hammer Geschichtsverein und der VHS Hamm statt.

09.04.2016: Briefaktion/Infostand in der Fußgängerzone

Die Amnesty-Gruppe Hamm informiert über die Situation schwangerer Mädchen in Sierra Leone, denen nicht gestattet ist, reguläre Schulen zu besuchen und Prüfungen abzulegen. Damit werden Mädchen diskriminiert und ihnen das Recht auf Bildung verwehrt. Es erschwert ihnen, weiterführende Bildungseinrichtungen zu besuchen oder ein sicheres Arbeitsverhältnis zu finden. Mit diesen Verboten wird Bildung als Privileg behandelt, das einem zur Strafe vorenthalten werden kann in einem Land, in dem nur 52 % aller Mädchen und junge Frauen lesen und schreiben können. Aktiv werden:Amnesty hält Informationsmaterial, eine Petitionsliste und vorbereitete Briefe bereit und bittet die Bürgerinnen und Bürger, sich für das Recht auf Bildung der betroffenen Mädchen einzusetzen.

Die Aktion erbrachte ein respektables Ergebnis, 89 Bürger unterzeichneten unsere Petition und weitere 49 setzten sich bei Herrn Außenminister Steinmeier in Briefen für eine Verbesserung der Situation in Sierra Leone ein.

18.02.2016: Asylrecht und Flüchtlingsberatung in Deutschland

Do., 18. Februar 2016, 19.30 Uhr, VHS Hamm

 Vortragsreihe: FLUCHT UND RASSISMUS

Özkan Aksoy, AK Asyl e.V., berichtet über seine Arbeit als Flüchtlingsberater in Bielefeld und wirft einen kritischen Blick auf das deutsche und europäische Asylrecht. Zudem befasst er sich mit der Kriminalisierung der Geflüchteten durch die europäische Abschottungspolitik. Im Anschluss diskutiert er mit den Besuchern/innen über die Handlungsmöglichkeiten vor Ort.

Die Vortragsreihe findet in Koop. mit Amnesty International – Gruppe Hamm, dem Verein zur Förderung von Jugend, Kultur und Bildung in Hamm, JoG, der Flüchtlingshilfe, dem Hammer Geschichtsverein und der VHS Hamm statt.

Plakat zur Veranstaltung ansehen: Plakat ansehen

Zeitungsartikel zur Veranstaltung ansehen Artikel ansehen

21.01.2016: Flucht, Migration und Rechtsextremismus in Deutschland

Donnerstag, 21. Januar 2016, 19.30, VHS Hamm

Vortragsreihe: FLUCHT UND RASSISMUS

'''Referent: Prof. Dr. Andreas Zick, Leiter des Instituts für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Uni Bielefeld (IKG). '''Im Mittelpunkt des Abends steht die Frage: Wie kann man auf Fremdenfeindlichkeit reagieren und wie begegnet man dem Rechtsextremismus in Deutschland wirkungsvoll? „Überfremdungsängste“ sind eher ein Anzeichen für Vorurteile und weniger ein Indikator für reale Ängste, sagt Dr. Zick. Auch wenn man selbst glaubt, keine oder nur wenige Vorurteile zu haben, so haben doch Stereotype einen großen Einfluss auf unser Denken und Handeln. Die Ausbreitung von Vorurteilen gegenüber Geflüchteten, Migranten, Muslim/innen, Homosexuellen oder Arbeitslosen gibt Aufschluss darüber, wie es um den Willen der Menschen zu gegenseitiger Akzeptanz und Anerkennung steht. Zudem zeigen einseitige Erkenntnisse der Globalisierung, alltägliche Diskriminierung und die Erfolge rechtspopulis-tischer Bewegungen in Europa das fragile Demokratieverständnis. Von Vorurteilen geprägte menschenfeindliche Einstellungen wie Rassismus und Antisemitismus dienen zur Legitimation von Gewalt gegen Minderheiten und Schwache.

Moderation: Dr. Karl Faulenbach

Der Vortrag findet in Koop. mit FUgE e.V. , der VHS-Hamm , dem Verein zur Förderung von Jugend, Kultur und Bildung in Hamm, JoG, der Flüchtlingshilfe und, dem Hammer Geschichtsverein statt

Plakat zur Veranstaltung ansehen: Plakat ansehen

Zeitungsartikel zur Veranstaltung ansehen Artikel ansehen

Interview des Westf. Anzeigers mit Prof. Dr. A. Zick ansehen Artikel ansehen

Nachbericht des Westfälischen Anzeigers Artikel ansehen

Zu der Veranstaltung gestalteten wir das Aktions-Schaufenster im Weltladen:

Ältere Beiträge finden Sie in unserem archiv.

Adresse

amnesty international e.V.
Gruppe Hamm (1631)
Von Thünen-Str. 106
59069 Hamm

Tel: 02385/941046
E-Mail: info@amnesty-hamm.de

Kontaktformular

Ihre Adresse:
Betreff:
Nachricht:


Unsere Gruppe